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Smart Mirror – Software und Hardware

Ich habe die letzten Tage viel mit dem Thema Macig Mirror und Smart Mirror gespielt und auch verschiedene Lösungen verglichen. Jede Software für sich hat ihre Vorteile. Grundsätzlich befinden sich verschiedene Softwarelösungen auf meinem Tisch.

1. Der Klassiker Magic Mirro 2 – sehr modular und etwas für Bastler
2. Die Jungs von Glancr – tolle Software und gute Einrichtung, Optik passt auch
3. Der SmartMirror von Max Braun (nicht mit Raspberry gemacht) – sehr hochwertige Optik
4. Microsofts Magic Mirror mit Windows 10 und Gesichtserkennung

Im Moment probiere ich noch viel mit dem MagicMirror und werde mir danach den Mirr.OS von Glancr anschauen.

Entgegen meiner Erwartung werde ich doch nicht 100 % auf die ursprüngliche Hardware des MagicMirror2 setzen und einige Änderungen in meiner Einkaufsliste vornehmen. Aber auch hier fehlt mir im Moment noch die Erfahrung mit den einzelnen Komponenten.

Meine bisherige Einkaufsliste der Hardware

  1. Rasberry Pi 3 mit 64GB Micro SD Karte
  2. Spionageglas einer örtlichen Glaserei (Glasbewertung erfolgt hinterher)
  3. Eine Halterung aus dem 3D Drucker für den Raspberry Pi
  4. LCD Controller Board für LCD Display
  5. LCD Display aus einem 15″ Notebook
  6. Bilderrahmen (mit knapp 4cm Tiefe) aus einem örtlichen Fachgeschäft
  7. Schalternetzteil für die Stromversorgung

Es wird also in den nächsten Tagen etwas genauer werden. Wenn ich die ersten Bauteile der Hardware getestet habe kann ich hier etwas mehr zu sagen.

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Magic Mirror mit Raspberry Pi – SD Karte vorbereiten

Durch meinen ursprünglichen Beruf als Informatikkaufmann habe ich bis heute immer Lust ein wenig zu basteln. Der Rasberry Pi kam mir dabei immer wieder in die Finger. Das Model ist einfach genial und macht Spaß

Ich habe in der Vergangenheit immer wieder über den Magic Mirror gelesen und will es nun endlich mal selbst versuchen. Ich werde mich dabei zu einem Großteil an das Original halten. Da der Spiegel auch wirklich zum Einsatz kommen soll, werde ich etwas genau auf die Materialien achten.

Zusätzlich werde ich einen Bewegungssensor integrieren. Das Gerät soll nicht die ganze Zeit aktiv sein.

Die Artikel werde ich mehr als persönliches Tagebuch nutzen um auch Linux Befehle zu notieren(hab wenig Erfahrung mit dem Terminal) die ich immer wieder bei Google suche.

Den Anfang macht heute das Vorbereiten der SD Karte mit meinem Mac und dem Terminal:

diskutil list ( SD Karte herausfinden – bei mir disk2)

diskutil unmountDisk /dev/disk2 (unmount der SD Karte)

sudo dd bs=1m if=raspbian.img of=/dev/disk2 (Aufspielen des Images auf die Karte)

Hinweis: Mit ctrl + T kann jedoch überprüft werden, was im Terminal passiert.

Nachtrag

Bisher habe ich den Raspberry Pi nur mit der Konsole bedient. Das ist jetzt nach der Installation nicht mehr möglich.  In den aktuellen Images ist der SSH Server im Raspbian (und Nooby) deaktiviert. Daher muss mindestens einmal ein Monitor und eine Tastatur an den Raspberry Pi, um damit SSH zu aktivieren. Wichtig: Ändert das Passwort eurer Beere!

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Lightroom 3 zusammen mit einem Qnap NAS

Ich betreue den Tag über mehrere Server-, Clients- und Backup-Systeme, was mich auch privat dazu verleitet ein gutes Maß an Datensicherheit und Produktivität im heimischen Netzwerk zu haben. Bis vor einigen Wochen war ich noch Besitzer eines kleineren Netgear NAS, welches bis dahin für meine Zwecke ausreichend war. Es kam hierbei als Netzwerkspeicher, Time Maschine Sicherung und Media Server zum Einsatz. Als Webdesigner und Hobby Fotograf sind meine Anforderungen in der vergangenen Zeit gestiegen und ich war auf der Suche nach einer besseren Alternative. In einigen Recherchen bin ich oft auf den Namen QNAP gestoßen und habe mich dann eine Weile mit den Geräten beschäftigt sowie aus einigen Quellen positives Feedback erhalten.

Kurz vor Weg, ich wurde nicht enttäuscht.

Das QNAP und das Netzwerk

Also habe ich mich für diese Investition eines QNAP TS-439 Pro II (alternative habe ich für einen befreundeten Fotografen ein Qnap TS-419P eingerichtet- ebenso empfehlenswert) entschieden. Der Preis ist Stolz und das Verhältnis zwischen Preis und Leistung wird nur bei genauer Betrachtung sichtbar. Wichtig, diese Geräte bieten eine VIELZAHL an Funktionen die man nutzen kann. Aber hier stellen sich auch klar die eigenen Anforderungen in den Vordergrund und es gilt abzuwägen ob die so stark sind, dass sie den Kauf des Gerätes rechtfertigen. Dazu kommt noch der Kauf guter Festplatten, die in der Lage sind 24 Stunden und 7 Tage die Woche Leistung zu bringen. Bei mir wurde das Ganze im Raid 5 eingerichtet und man kommt je nach Festplatten auf eine Nutzung von ca. 3 TB ( 4 x 1TB SATA Festplatten) oder ca. 6 TB ( 4 x 2 TB SATA Festplatten). Für (m)einen persönlichen Bedarf ausreichend. Um die volle Netzwerkleistung des Gerätes zu nutzen, hängt das QNAP an einem GBit D-Link Switch. Hierbei kann ich die beiden Gbit Netzwerkarten des QNAP zu einer Bündeln  (Port Trunking). Wichtig ist, dass Geräte (Switch oder anderes Gerät) muss diese Funktion unterstützen. Für mein WLAN Zugang hängt an dem Switch ein Airport Extreme mit Modem, der ja ebenfalls mit Gbit Anschlüssen ausgestattet ist.  Des Weiteren wurden auf allen Netzwerkgeräten die Jumbo Frames  (MTU) auf 9000 gestellt, um die größtmögliche Datenübertragung zu Gewährleisten. So sieht der Aufbau meines heimischen Netzwerks aus. An die Geräte sind verschiedene Clients gebunden und alle haben nun Zugriff auf das NAS um die jeweiligen Funktionen zu nutzen.

Lightroom wandert auf das NAS

Ich habe Lightroom schon einmal in der Version 2 getestet und war damals nicht wirklich angetan davon. Immer und immer wieder kommt man aber auf diese „Wundermittel“. Bisher waren die Bridge und Photoshop meine Werkzeuge und ich war zufrieden. Nun endlich habe ich es doch noch einmal gewagt und muss zugeben, dass es mich jeden Tag mehr begeistert. Hierbei das Entwicklungstool außen vor (was für sich schon Wahnsinn ist), sondern alleine die Verwaltung sowie die Ausgabe. War meine Anforderung natürlich, dass alle meine Bilder auf dem NAS liegen bleiben können und ich produktiv meine Bilder verwalten und bearbeiten kann. Hier ist wichtig, an die Leistung einer lokalen Festplatte wird es nicht 100% ran kommen. ABER ich konnte bisher auch nicht wirklich viele Einbußen feststellen. Bemerkbar macht sich das Ganze bei Stapelverarbeitung mehrere Bilder, was ich aber trotz allem erträglich finde. Die Verwaltung selber läuft sauber und stabil (über LAN, aber auch WLAN ist möglich) und auch das Entwickeln der Rohdaten macht Spaß und man wird nicht durch das Netzwerk gebremst. Lightroom selber ist sehr stark an den (einen) Katalog gebunden und für mich stellte sich auch hier die Frage, ins Netzwerk oder Lokal. Da die Datenbank eine SQLite ist, war ich hier etwas skeptischer. Jede Einstellung und Anpassung die ich in Lightroom vornehme wird im Katalog gespeichert, was einen permanenten Austausch zur Folge hat.

Da hilf nur Testen und den Katalog auf das NAS schieben. Und siehe da, Adobe hat hier schon mit gedacht1 und schon vermutet das dies nicht so mit Performance klappen würde und hat das Ganze unterbunden. Es bleibt als nur der Weg über ISCSI oder einbinden eines Netzlaufwerks über den Befehl subst Laufwerkbuchstabe: \\SERVERNAME\VERZEICHNIS. Um meinen Mac nicht gleich zu verärgern, habe ich das Ganze an einer Dell Worksation mit „lokalem Netzlaufwerk“ getestet. Ich persönlich kann nur abraten davon. Die Geschwindigkeit ist nicht wirklich Produktiv und wenn noch andere Clients auf das NAS zugreifen Rutscht das Ganze in den Keller. Man kann zwar arbeiten, aber ich für meinen Geschmack lass den Katalog lieber lokal. Da mein Mac sich eh über WLAN/LAN TimeMaschine sichert ist das auch nicht wirklich problematisch. Ja, so sieht also meine „neu Fotobearbeitung“ aus. Ich werde das Ganze weiterhin testen und mal schauen wie sich das Ganze im Langzeittest bewährt.

Habt Ihr ähnliche Erfahrung? Wie Schaut das Ganze bei euch aus?